Es gibt eine spezifische Art von Stille, die man nur um 17 Uhr auf einer Waldstraße findet, mit nichts als dem Summen der Reifen auf der Erde und dem rhythmischen Atmen Ihrer Familie, die neben Ihnen radelt.
Während meiner Jahre als Radreisender habe ich gelernt, dass Radfahren nicht nur um Fitness oder Sport geht; es geht darum, seinen Geist zu öffnen. Man lernt, den Wind zu respektieren, die Steigung zu meistern und die Umwelt, die die Kulisse für Ihre Reise bildet, zutiefst zu schätzen.
Damals wusste ich es noch nicht, aber diese Kilometer bereiteten mich auf meinen nächsten großen Aufstieg vor. Als ich den Leuten erzählte, dass ich von der Leitung einer erfolgreichen Radfahr-Wohltätigkeitsorganisation zum Online-Verkauf von Wein wechseln wollte, dachten sie, ich sei auf den Kopf gefallen!
Aber für mich ist die Antwort einfach. Ob Sie den letzten Kilometer eines Spendenlaufs absolvieren oder Trauben von einer sonnenverwöhnten Rebe ernten, Sie nehmen an einem Energiekreislauf teil. Heute habe ich bei Vivan Cooperative den Fahrradrahmen gegen den Weinkeller getauscht, aber die Mission bleibt dieselbe: die Erde zu schützen, die uns so viel gibt.
Die Startlinie: Mit 30 Radfahren lernen
Im Jahr 2010 habe ich eine Radfahr-Wohltätigkeitsorganisation gegründet.
Wusste ich alles über Fahrräder? Überhaupt nicht. Tatsächlich habe ich erst mit über 30 richtig Radfahren gelernt!
Was mich mehr lehrte als die Mechanik einer Gangschaltung, war die Mechanik einer Mission. Ein Unternehmen zu führen, um anderen zu helfen – anstatt nur unsere eigenen Taschen zu füllen – hat meine DNA verändert.

Ich erkannte damals, dass der wahre Zweck eines Unternehmens nicht nur darin besteht, Geld zu verdienen, sondern der Menschheit zu dienen.
Dann gründete ich Bike for Good, eine Wohltätigkeitsorganisation, deren Mission es ist, Menschen zu ermöglichen, das Fahrrad als Haupttransportmittel zu nutzen. Unser Erfolg wurde an der Anzahl der Fahrräder gemessen, die nicht auf Deponien landeten (über 2.500 jährlich), und an der Menge der Menschen, die Zugang zu erschwinglichem Radfahren erhielten. Die Organisation erreicht derzeit etwa 10.000 Menschen pro Jahr.
Der Schwenk: Die "schmutzige" Seite des Weins entdecken.
So sehr ich das Radfahren liebe, mein bevorzugtes Getränk war schon immer Wein. Es ist eines der wenigen Getränke, das eine Verbindung zum Land und eine enorme Geschmacksvielfalt bietet. Mein "Energiewandel" begann jedoch erst, als ein örtlicher Laden mir Naturwein vorstellte, insbesondere den Note di Rosso 2022 von Alessandro Viola.
Als ich tiefer eintauchte, war ich schockiert festzustellen, dass die konventionelle Weinindustrie ein Hauptverursacher von Umweltschäden ist und oft 20 % mehr Düngemittel verwendet als andere Obstindustrien.
Als ich David Servan-Schreibers Anticancer las, wurde mir die gesundheitliche Bedeutung dieser Chemikalien bewusst. Ich begann zu verstehen, dass das, was gut für den Boden ist, auch gut für uns ist; die Wahl von Low-Intervention-Wein ist nicht nur ein Umweltschutzakt, sondern auch ein Weg, den „Gehirnnebel“ und die Zusatzstoffe zu vermeiden, die oft in industriellen Flaschen zu finden sind, und so eine reinere Verbindung zwischen dem Glas und unserem Wohlbefinden zu ermöglichen.
Ich entdeckte eine Gruppe von Helden: Naturweinbauern. Diese Winzer konzentrieren sich auf Bodengesundheit, Kohlenstoffbindung und die Verwendung von indigenen Hefen. Sie sind die Wächter des Landes, doch weil sie Kleinproduzenten sind, haben sie oft Schwierigkeiten, die Menschen zu erreichen, die ihren Wein am meisten wollen.

Die Ziellinie: Warum Vivan Cooperative existiert.
Deshalb haben wir Vivan Cooperative gegründet, Europas ersten Marktplatz, der speziell kleinen Winzern gewidmet ist. Wir konzentrieren uns auf regenerative Landwirtschaft und die Menschen hinter den Etiketten.
Wir arbeiten nach einem gemeinnützigen Modell, denn unser Ziel ist es nicht, ein riesiger Konzern zu sein; es ist, diejenigen zu unterstützen, die unseren Planeten schützen.
Als soziales Unternehmen reinvestieren wir unseren Überschuss in die Mission, anstatt Dividenden an entfernte Aktionäre auszuschütten.
Durch diese Struktur stellen wir sicher, dass der Wert bei den Erzeugern und dem Land bleibt.

Spricht Sie diese Reise an?
Indem Sie sich uns anschließen, werden Sie Teil einer globalen Bewegung hin zur Sozialwirtschaft – wo jeder Kauf einen Kreislauf von Umwelt- und menschlicher Gesundheit unterstützt.
Ob Sie Radfahrer, Umweltschützer oder einfach nur jemand sind, der ein ehrliches Glas Rotwein liebt, wir würden Sie gerne in unserer Gemeinschaft begrüßen.
Entdecken Sie unsere kuratierte Auswahl an französischen Weinen.
Ich hoffe, Sie begleiten uns auf dieser Fahrt. 🚲
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